Wer finanziert die Afd ?

Die „Welt“ fragte am 05.03.2016 :
Wer finanziert die hetzerischen Afd – Flugblätter ?

http://www.welt.de/politik/deutschland/article152968718/Wer-finanziert-die-hetzerischen-AfD-Flugblaetter.html

Dazu führt Zeitonline am gleichen Tag aus :

„…Laut Bild handelt es sich um Hunderte Plakate für jeweils geschätzt 1.200 Euro und zwei Millionen Gratisblätter für jeweils mindestens 10 Cent. Die Kosten der Aktionen würden sich somit auf mindestens 320.000 Euro belaufen. Die Unterstützer sollen Millionäre sein. Die Gruppe nennt sich Vereinigung zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten. So steht es auch deutlich auf der Titelseite des Extrablatts. …“

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/alternative-fuer-deutschland-landtagswahlen-baden-wuerttemberg-joerg-meuthen

In einem online Artikel von lobbypedia.de wird zu Parteispenden an die Afd folgendes ausgeführt : „…Die AfD wird zunehmend mit Spenden aus der Wirtschaft bedacht.

Zu den Spendern gehören Heinrich Weiss, Großaktionär und Aufsichtsratsvorsitzender der SMS Group sowie ehemaliger Präsident des Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), und Hans Wall, Gründer des Berliner Außenwerbers Wall AG.[27]

Nach Angaben von Weiss sind auch Spenden von anderen bekannten Wirtschaftsführern geflossen – allerdings unter der Meldegrenze, sodass sie nicht im Rechenschaftsbericht erscheinen müssen. Der Stellv. Parteisprecher Hans-Olaf Henkel, ehemaliger Präsident des Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erklärte, mehrere Dax-Vorstände und zahlreiche Chefs von Familienunternehmen unterstützten die AfD. ..“

Leider ist der Artikel zeitlich aufgrund eines fehlenden Erscheinungsdatums nicht einzuordnen, scheint sich aber auf den Zeitraum vor der Abspaltung von Lucke und Henkel zu beziehen.

Quelle : https://lobbypedia.de/wiki/Alternative_f%C3%BCr_Deutschland_(Afd)

Interessant ist auch ein Artikel im „Focus“, der bereits am 23.04.2013 verfasst wurde :

Analyse sieht August von Finck als AfD-Unterstützer

„…Ein Papier der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung sieht offenbar eine enge Verbindung zwischen der Alternative für Deutschland und dem Milliardär August von Finck. Der Besitzer des Mövenpick-Konzerns sei wahrscheinlich ein finanzieller Unterstützer der Partei. …“

Quelle : http://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013/besitzer-des-moevenpick-konzerns-analyse-sieht-august-von-finck-als-afd-unterstuetzer_aid_968381.html

zu August von Finck junior finden sich auf wikipedia folgende Hinweise :

“ …Politisch engagierte sich Finck indirekt durch die Finanzierung der Kampagne gegen die Euro-Einführung der rechtspopulistischen Partei Bund freier Bürger um den ehemaligen FDP-Politiker Manfred Brunner [7] und die Unterstützung der Vereinigung Bürgerkonvent von Meinhard Miegel….“

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/August_von_Finck_junior

zu August von Finck senior gibt wikipedia unter anderem folgende Auskunft :

„…August Georg Heinrich von Finck, (häufig August von Finck senior genannt; * 18. Juli 1898 in Kochel am See; † 22. April 1980 in Möschenfeld) war ein deutscher Bankier. August von Finck war der Sohn und Nachfolger von Wilhelm von Finck. Er gehörte zu den ersten Bewunderern Adolf Hitlers und hat mit seiner damaligen Privatbank „Merck Finck & Co“ zahlreiche jüdische Banken „arisiert“. Unter diesen waren auch die Banken J. Dreyfus & Co. aus Berlin sowie Rothschild. …Finck gehörte zu einer Gruppe von Industriellen, die sich Mitte 1931 mit Adolf Hitler im Berliner Hotel Kaiserhof trafen und der NSDAP zusagten, im Falle eines Linksputsches 25 Millionen Reichsmark zur Verfügung zu stellen.[1] Er war einer der Teilnehmer des Geheimtreffens vom 20. Februar 1933 von Industriellen mit Hitler, bei dem ein Wahlfonds von 3 Millionen Reichsmark für die NSDAP beschlossen wurde. …Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten wurde er 1933 Mitglied der NSDAP.[2] …1945 verlor Finck seine beiden wichtigsten Posten als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Münchner Rückversicherung und der Allianz Versicherungs AG auf Grund der Entnazifizierungsbestimmungen, während die Bank durch den Treuhänder Philippi verwaltet wurde und wieder zum Florieren gebracht werden konnte. 1948 wurde Finck, der 1933 der NSDAP beigetreten war, als Mitläufer eingestuft. Bereits 1951 war er in der Münchner Rückversicherung wieder stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates. …“

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/August_von_Finck_senior

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